Nachhaltig wirtschaften, Ressourcen sparen, reicht das eigentlich noch? Simon Berkler und Ella Lagé von TheDive stellen im Podcast mit Birgit Wintermann genau diese unbequeme Frage. Ihre Antwort: Nur weniger Schaden anzurichten reicht nicht, wenn das System dahinter unverändert bleibt.  

Regeneratives Wirtschaften als Zielbild 

Die beiden sprechen deshalb von regenerativem Wirtschaften. Dahinter steckt ein Perspektivwechsel, bei dem es darum geht, das Umfeld eines Unternehmens langfristig zu stärken und einen positiven Beitrag für Menschen oder ganze Ökosysteme zu leisten. Erfolg bedeutet dann nicht mehr nur Wachstum auf Kosten dieser Systeme, sondern auch eine Stabilisierung der überlebenswichtigen Umwelten.  

Transformation beginnt nicht mit einer Checkliste 

Im Podcast wird deutlich, warum viele Veränderungsprojekte stecken bleiben. Neue Prozesse oder einzelne Maßnahmen verändern noch keine Organisation. Echte Transformation beginnt dort, wo Unternehmen ihre eigenen Denkmuster hinterfragen und Zielkonflikte offen ansprechen. Das ist oft unbequem, aber genau dort entsteht Veränderung.  

Und was bedeutet das? 

Nicht mit dem nächsten Großprojekt starten, sondern zuerst einmal ehrlich hinschauen: Welche widersprüchlichen Ziele bremsen aus? Welche Routinen helfen nicht mehr? Und was können wir schon heute anders machen? Genau dafür haben Simon Berkler und Ella Lagé mit dem Stellar Approach einen praxisnahen Ansatz entwickelt. Dieser unterstützt Teams dabei, konkrete Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Sieben Praktiken mit insgesamt 23 Werkzeugen, vier Prinzipien und drei Tugenden sollen helfen, neue Arbeitsweisen im Alltag zu verankern, die die Organisation Schritt für Schritt dem regenerativen Zielbild näherbringen.  

Jetzt reinhören 

Im Podcast erfahrt ihr, was genau hinter dem Stellar Approach steckt, was regeneratives Wirtschaften bedeutet und weshalb Veränderung oft weniger an fehlenden Ideen als an Mustern und Glaubenssätzen scheitert.  

Und dabei geht es nicht nur um die Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft. Es geht auch darum, wie Unternehmen ihre eigene Zukunft sichern können. Und um etwas, das in Gesprächen über Wirtschaft noch immer erstaunlich selten vorkommt: Gefühle, innere Widerstände und das, was Menschen antreibt. Denn am Ende werden auch Organisationen von Menschen verändert.